Bauer-Verlag
"Wir haben uns wenig vorzuwerfen"
"Bei uns wird nicht gelogen, sondern allenfalls emotionalisiert und überzeichnet", so Bauer-Verlagsleiter Ingo Klinge (Foto: Christian O. Bruch)

Der Bauer-Verlag steht in der öffentlichen Wahrnehmung nicht gerade für Qualitätsjournalismus. Im Interview mit dem journalist versucht Verlagsleiter Ingo Klinge, das Bild zu korrigieren. Auch die Neue Post sei "Qualitätsjournalismus".

Der Bauer-Verlag steht in der öffentlichen Wahrnehmung nicht gerade für Qualitätsjournalismus. Im journalist-Interview geht Verlagsleiter Ingo Klinge nun in die Offensive. Bauer betreibe mit seinen Titeln von Tina bis Neue Post sehr wohl seriösen Journalismus, so der Bauer-Mann.

"Wer sind wir denn, den Leuten vorzuschreiben, was sie lesen?! Es ist doch Ausdruck der publizistischen Vielfalt in diesem Land, dass es 'von bis' alles gibt. Und wir sind da halt ein wenig mehr 'bis' als 'von'", so Ingo Klinge im Interview. Und weiter: "Auch bei der Neuen Post handelt es sich unser aller Überzeugung nach um Journalismus, und zwar mit der Vorsilbe 'Qualitäts'."

Umstrittene Schlagzeilen wie zum Beispiel über Michael Schumacher und teils erdichtete Geschichten prallen an dem Bauer-Mann ab. "Bei uns wird nicht gelogen, sondern allenfalls emotionalisiert und überzeichnet", so Ingo Klinge.

Im Interview mit dem journalist verweist Klinge darauf, dass es nur wenige Beispiele gebe, bei denen Bauer in persönlichkeitsrechtlichen Auseinandersetzungen mit Prominenten vor Gericht unterlegen sei. "Wir haben uns wenig vorzuwerfen."

Das ausführliche Interview mit Bauer-Verlagsleiter Ingo Klinge und Multi-Chefredakteurin Sabine Ingwersen lesen Sie in unserer März-Ausgabe. Neugierig? Hier kostenloses Probeheft bestellen.

 

Matthias Daniel - 7.3.2019